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Besoldung
FÜR DEN POLIZEIDIENST

Besoldung & Gehalt bei der Polizei — vom mittleren bis zum höheren Dienst

A-Besoldung, Zulagen und was im gehobenen Dienst wirklich ankommt: Hier siehst du, wie sich dein Gehalt zusammensetzt — vom Einstieg bis A13. Verständlich erklärt, von Menschen, die den Dienst kennen.

Worum es bei der Polizei-Besoldung geht

KURZ GESAGT
Polizistinnen und Polizisten werden nach der A-Besoldung bezahlt: ein Grundgehalt nach Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe, dazu Zulagen wie die Polizei- oder Schichtzulage. Die Gruppe hängt an der Laufbahn — gehobener Dienst meist A9 bis A13, höherer Dienst ab A13. Den früheren mittleren Dienst (A7–A9) gibt es in immer weniger Ländern: Viele stellen längst nur noch im gehobenen Dienst ein.
DIE LAUFBAHNEN

Die drei Laufbahnen — und warum der mittlere Dienst verschwindet

  • ✓
    Mittlerer Dienst (A7–A9)
    Der klassische Einstieg von früher — heute ein Auslaufmodell. Immer mehr Länder (u. a. NRW) stellen gar nicht mehr im mittleren Dienst ein, sondern direkt im gehobenen.
  • ✓
    Gehobener Dienst (A9–A13)
    Der heutige Regel-Einstieg nach dem Studium an der Polizei-Hochschule. Vom Polizeikommissar (A9) bis zum Ersten Polizeihauptkommissar (A13) — hier spielt sich der Großteil der Laufbahn ab.
  • ✓
    Höherer Dienst (ab A13)
    Führungsebene: Polizeirätin, Polizeidirektor und höher. Zugang über ein weiteres Studium (Master) und Auswahlverfahren — zahlenmäßig die kleinste Gruppe.
  • ✓
    Warum das für dein Gehalt zählt
    Die Laufbahn bestimmt, in welcher Besoldungsgruppe du startest und wie weit du aufsteigen kannst — und damit, wie viel über ein ganzes Berufsleben zusammenkommt. Welcher Dienstgrad zu welcher Gruppe gehört, zeigt die Übersicht der Polizei-Dienstgrade.
  • ✓
    Aufstieg ist möglich
    Auch aus dem mittleren Dienst führt der Weg per Aufstiegsverfahren in den gehobenen Dienst. Jede Stufe und jede Beförderung hebt das Grundgehalt — dazu später mehr.
ORIENTIERUNG

Besoldungstabelle Polizei — A-Besoldung A7 bis A13

Die Werte zeigen beispielhaft, in welcher Größenordnung sich das monatliche Grundgehalt je nach Besoldungsgruppe bewegt. Erfahrungsstufe, Bundesland und Zulagen verändern das deutlich.
GruppeTypische LaufbahnGrundgehalt (Orientierung)
A7Einstieg mittlerer Dienstca. 2.900–3.300 €
A9Übergang / gehobener Dienstca. 3.300–4.000 €
A11gehobener Dienstca. 4.100–4.900 €
A13höherer Dienst / Einstiegca. 5.100–5.900 €
Beispielhafte Orientierungswerte auf Basis der NRW-Besoldung (Grundgehälter ab 01.04.2026), gerundet. Keine verbindliche Angabe, keine Beratung. Tatsächliche Beträge hängen von Stufe, Bundesland und individuellen Faktoren ab.
— Interaktiv

Was verdienst du bei der Polizei NRW?

Stell deine Situation ein — Besoldungsgruppe, Erfahrung, Familie, Zulagen — und sieh dein monatliches Brutto auf Basis der NRW-Besoldung. Dazu eine grobe Netto-Schätzung. Die genaue Aufschlüsselung schicken wir dir auf Wunsch per E-Mail.

Stufe 1
Monatliches Brutto (ca.)
–
Netto-Schätzung –

Grobe Schätzung. Das echte Netto hängt von PKV-Beitrag, Beihilfe, Kirchensteuer und weiteren Faktoren ab — die genaue Aufschlüsselung bekommst du per E-Mail.

Beispielhafte Orientierungswerte auf Basis der NRW-Besoldung. Keine verbindliche Berechnung oder Beratung.

Datenquellen
  • Grundgehalt, Polizei-, Struktur- & Schichtzulage: GdP NRW — Besoldungstabellen 2023–2025 (Stand 02/2025)
  • Familienzuschlag inkl. Mietenstufen: LBV NRW — Anlage 13 zu § 43 LBesG NRW (gültig ab 01.04.2026)
  • Mietenstufen der Gemeinden: Wohngeldverordnung (WoGV), Anlage zu § 1 Abs. 3 (NRW, ab 2023)
GEHOBENER DIENST

Gehalt im gehobenen Dienst der Polizei (A9–A13)

Der gehobene Dienst ist heute der Regel-Einstieg. Vom Polizeikommissar bis zum Ersten Polizeihauptkommissar — hier siehst du die Amtsbezeichnungen und wie die Laufbahn aufsteigt. Die konkreten Grundgehälter dazu stehen in der Besoldungstabelle oben.
GruppeAmtsbezeichnung (typisch)
A9–A10Polizeikommissar/-in (Einstieg)
A11Polizeioberkommissar/-in
A12Polizeihauptkommissar/-in
A13Erste/-r Polizeihauptkommissar/-in
Die Amtsbezeichnungen können je nach Bundesland leicht abweichen. Die zugehörigen Grundgehälter findest du in der Besoldungstabelle weiter oben — sie hängen von Erfahrungsstufe, Bundesland und familiärer Situation ab.
BRUTTO IST NICHT NETTO

Vom Brutto zum Netto — was wirklich bleibt

Das Grundgehalt ist nur der Ausgangspunkt. Als Beamtin oder Beamter zahlst du keine Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung — dafür aber Lohnsteuer und in der Regel eine private Krankenversicherung, ergänzt um die Beihilfe des Dienstherrn.
Genau deshalb sagt das Brutto allein wenig aus. Zwei Menschen in derselben Besoldungsgruppe können netto spürbar unterschiedlich dastehen — je nach Steuerklasse, PKV-Tarif und Zulagen.
Für die eigene Planung zählt deshalb weniger die Tabelle als die Frage: Was bleibt am Monatsende übrig, und wie viel davon kannst du ruhig und regelmäßig zur Seite legen?
Wir vermitteln dir das Verständnis dafür — entscheiden musst du selbst.
ZULAGEN

Die wichtigsten Zulagen im Überblick

  • ✓
    Polizeizulage
    Feste Zulage für den Vollzugsdienst — teils ruhegehaltfähig, je nach Regelung des Landes.
  • ✓
    Schichtdienst / DUZ
    Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten (Nacht, Wochenende, Feiertage).
  • ✓
    Erschwerniszulagen
    Für besondere Belastungen, z. B. bestimmte Spezialverwendungen.
  • ✓
    Familienbezogene Anteile
    Zuschläge abhängig von der familiären Situation.
  • ✓
    Stellenzulagen
    Für bestimmte Funktionen oder Verwendungen.
GRUNDGEHALT · ORIENTIERUNG
Wie das Gehalt mit Laufbahn und Stufe wächst
Vielfaches des Einsatzes1×2×3×4×Start0152535JAHRE
ENTWICKLUNG

Zeit und Beförderung bewegen mehr als du denkst

Mit jeder Erfahrungsstufe und jeder Beförderung steigt das Grundgehalt. Über eine ganze Laufbahn summiert sich das erheblich — und je früher du einen Teil davon ruhig anlegst, desto mehr Zeit arbeitet für dich.
Vereinfachte Darstellung zur Veranschaulichung. Keine verbindlichen Werte, keine Beratung.
WARUM VORSORGE ZAEHLT

Warum die Besoldung unter Druck steht

Die Besoldung wirkt sicher — doch für junge Kolleginnen und Kollegen ist sie es weniger, als es scheint. Mehrere Entwicklungen setzen die Beamtenversorgung langfristig unter Druck.
01

Die stille Gefahr für die Pension

Immer wieder stehen Eingriffe in die Beamtenversorgung im Raum: eine mögliche Einbeziehung in die gesetzliche Rentenversicherung, Kürzungen des Ruhegehaltssatzes oder höhere Eigenanteile bei der Krankenversicherung. Das Bundesverwaltungsgericht hat klargestellt, dass es keine „Pensionsgarantie“ gibt — es gilt das jeweils geltende Recht. Wer heute jung im Dienst ist, hat den längsten Zeitraum, in dem sich solche Reformen auswirken können.
02

Mehr Gehalt, das keines ist

Auch die regelmäßigen Besoldungserhöhungen täuschen: In den vergangenen Jahren lagen sie oft unter der Inflation. Unterm Strich wird damit vor allem der Kaufkraftverlust aufgefangen — es ist nur augenscheinlich mehr Geld, nicht real mehr Wert. Wer sich allein auf die Besoldung verlässt, verliert über die Jahre still an Kaufkraft.
WORAUF DER DRUCK ENTSTEHT
Mögliche Einbeziehung in die Rentenversicherung
Diskutierte Kürzungen bei Pension und Beihilfe
Besoldungserhöhungen oft unter der Inflationsrate
Die Besoldung ist kein Selbstläufer — sie ist ein Fundament, das du selbst absichern musst.
KURZ GESAGT
Die Besoldung bleibt eine solide Basis — aber kein Ruhekissen. Wer früh beginnt, einen Teil eigenständig aufzubauen, macht sich unabhängiger von künftigen Reformen.
Warum ich das schreibe

Zwanzig Jahre auf die Mitteilung geschaut – und sie nie verstanden

Jeden Monat kam die Besoldungsmitteilung. Jeden Monat habe ich auf die Zahl unten rechts geschaut und den Rest weggelegt. Was Grundgehalt, Stufe und Zulagen miteinander zu tun haben, hat mir nie jemand erklärt – und ich habe nie gefragt.

Erst als ich anfing auszurechnen, was davon im Ruhestand übrig bleibt, habe ich verstanden: Die wichtigste Zahl steht gar nicht auf dem Zettel. Diese Seite ist der Text, den ich damals gebraucht hätte.
2003
im Dienst – und die ersten Jahre ohne jede Ahnung, was auf der Mitteilung steht
Jeden Monat kam die Besoldungsmitteilung. Jeden Monat habe ich auf die Zahl unten rechts geschaut und den Rest weggelegt. Was Grundgehalt, Stufe und Zulagen miteinander zu tun haben, hat mir nie jemand erklärt – und ich habe nie gefragt.

Erst als ich anfing auszurechnen, was davon im Ruhestand übrig bleibt, habe ich verstanden: Die wichtigste Zahl steht gar nicht auf dem Zettel. Diese Seite ist der Text, den ich damals gebraucht hätte.
Foto: ruhiges Porträt einer Einsatzkraft, Gegenlicht
Chris Oppermann, Mitgruender von COP Investment, am Arbeitsplatz
Chris Oppermann, Mitgruender und Education Lead von COP Investment
DREI ZAHLEN, DIE ZU DENKEN GEBEN

Warum sich der eigene Aufbau lohnt

Drei Orientierungswerte rund um Versorgung und Vermögen. Bundesweite Daten zur Einordnung — keine reine NRW-Polizei-Statistik, aber ein klares Bild.

~30 %

Versorgungslücke: So groß ist im Schnitt der Abstand zwischen den letzten Dienstbezügen und der Pension.

~12 %

der Beamten gehen vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand — im Schnitt schon mit rund 54 Jahren.

~17 %

der Menschen in Deutschland legen überhaupt in Aktien oder Fonds an — der Rest verschenkt den Faktor Zeit.

Genau hier setzt COP Investment an

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Die Lücke ist real — aber du bist ihr nicht ausgeliefert. COP Investment vermittelt dir die Methodik, mit der du auf einer ruhigen, breit gestreuten Basis eigenständig Vermögen aufbaust: regelbasiert statt aus dem Bauch, mit dem langen Zeithorizont als deinem größten Verbündeten. Kein Verkauf von Produkten, keine Beratung — sondern verständliches Wissen von Menschen, die den Dienst kennen. Der erste Schritt ist simpel: Sieh, wie groß deine Lücke wirklich ist — und lass sie dir mit einer klaren Auswertung per E-Mail aufschlüsseln.
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Vereinfachte Schätzung zur Einordnung. Grundgehälter aus der Landesbesoldungsordnung A NRW (ab 1. April 2026, Entwurfsstand unter dem Vorbehalt der Bekanntmachung im Gesetzblatt), Laufbahn Polizei (gehobener und höherer Dienst). Ruhegehaltssatz nach § 14 BeamtVG (1,79375 % je ruhegehaltfähigem Dienstjahr, höchstens 71,75 %), angewendet auf das Grundgehalt als ruhegehaltfähige Dienstbezüge. Die Erfahrungsstufe wird aus den Dienstjahren näherungsweise abgeleitet. Die Lücke ist ein Brutto-Abstand: heutiges Grundgehalt gegen künftige Pension. Von der Pension gehen noch Steuern und Kranken­versicherungs­beiträge ab, der tatsächliche Abstand fällt also größer aus. Ein direkter Vergleich mit deinem heutigen Netto ist nicht möglich, ohne Steuersätze zu unterstellen — das tun wir bewusst nicht. Zulagen und Zuschläge sind nicht enthalten. Keine verbindliche Berechnung und keine Beratung — die tatsächliche Versorgung hängt von individuellen Faktoren ab (ruhegehaltfähige Zulagen, Teilzeit, Abschläge).
DIE WISSENSMODULE

Drei Bausteine für ein ruhiges Fundament

Regelbasiertes Handeln

Das Herzstück: Wie ein einmal festgelegter Ablauf im Ernstfall die Entscheidung für dich trifft und den Emotionen ihre Macht nimmt. Bewährt aus dem Dienst, übertragen auf dein Depot.
Mehr Infos

Marktverständnis

Warum Kurse schwanken und weshalb das der Normalzustand ist — ruhig erklärt.

Vorsorge & Ruhestand

Die Versorgungslücke nüchtern rechnen und den langen Zeithorizont nutzen.
DER LEITFADEN

Das Fundament — kompakt zum Nachlesen

Alle Grundlagen in einem ruhig gesetzten Leitfaden. Zum Lesen in der Wache, zwischen zwei Schichten oder in aller Ruhe zu Hause.
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BILD-PLATZHALTER
Chris Oppermann, Mitgründer von COP Investment und Polizist
ERSTELLT VON
Christof Oppermann & Julian Reppel
Finanzbildung für die Blaulichtfamilie
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Inhaltlich geprüft · Finanzbildung, keine Anlageberatung.
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Stand: Juli 2026
GRUNDLAGEN
01
Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) und Landesbesoldungsgesetze
02
Beamtenversorgungsgesetz (§14 BeamtVG)
03
Besoldungstabellen der Länder (Stand 2026)
HÄUFIGE FRAGEN

Was viele zur Polizei-Besoldung fragen

Wie viel verdient man bei der Polizei?
Das hängt von Besoldungsgruppe, Erfahrungsstufe, Bundesland und Zulagen ab. Im gehobenen Dienst — dem heutigen Regel-Einstieg — bewegt sich das Grundgehalt je nach Stufe grob zwischen A9 (Einstieg) und A13. Netto bleibt als Beamtin oder Beamter vergleichsweise viel, weil keine Renten- und Arbeitslosenbeiträge anfallen.
Was bedeutet A9 bei der Polizei?
A9 ist eine Besoldungsgruppe der A-Besoldung, häufig am Übergang zum bzw. im gehobenen Dienst. Innerhalb der Gruppe steigt das Gehalt zusätzlich mit den Erfahrungsstufen.
Ist die Polizeizulage ruhegehaltfähig?
Das ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und kann sich ändern. Ob und in welchem Umfang eine Zulage später in die Pension einfließt, solltest du für dein Land konkret prüfen.
Wie viel netto bleibt vom Polizeigehalt?
Eine feste Quote gibt es nicht. Beamte zahlen keine Renten- und Arbeitslosenbeiträge, dafür Steuer und private Krankenversicherung. Netto hängt stark von der individuellen Situation ab.
Lohnt sich eine Beförderung finanziell?
Jede Beförderung hebt das Grundgehalt — und je früher sie kommt, desto länger wirkt der Unterschied über die Laufbahn. Was du mit dem Mehr machst, entscheidet, wie viel davon langfristig bleibt.
Gibt es hier eine Gehaltsberatung?
Nein. Wir vermitteln Wissen zur Einordnung und stellen Werkzeuge wie den Versorgungslücken-Rechner bereit — eine individuelle Beratung ersetzt das nicht.
Was verdient man im gehobenen Dienst bei der Polizei?
Der gehobene Dienst umfasst die Besoldungsgruppen A9 bis A13. Das monatliche Grundgehalt liegt — je nach Erfahrungsstufe und Bundesland — grob zwischen rund 4.100 € beim Einstieg (A9) und über 7.000 € in den oberen Stufen von A13. Dazu kommen Zulagen wie die Polizeizulage. Netto bleibt überdurchschnittlich viel, weil Beamte keine Renten- und Arbeitslosenbeiträge zahlen.
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