Rohstoffe: der greifbare Baustein im Depot
Gold, Silber, Öl, Industriemetalle – Sachwerte, die man anfassen kann. Wir zeigen ruhig und ehrlich, was Rohstoffe im Depot leisten, wo ihre Grenzen liegen und warum sie eine Beimischung bleiben, kein Hauptbaustein.
Was sind Rohstoffe als Geldanlage?
Warum Rohstoffe in unruhigen Zeiten gefragt sind

Sachwerte, die man anfassen kann
Warum das überhaupt reizt
Der ehrliche Haken
Welche Rohstoffe es gibt
- ◈EdelmetalleGold, Silber, Platin. Klassischer Wertspeicher – Gold vor allem als Krisenversicherung.
- ⛽EnergieErdöl, Erdgas. Schmierstoff der Wirtschaft, stark von Konjunktur und Politik getrieben.
- ⚙IndustriemetalleKupfer, Aluminium, Nickel. Nachfrage hängt an Bau, Autos und Energiewende.
- ⚘AgrarrohstoffeWeizen, Mais, Kaffee. Von Wetter und Ernten abhängig – besonders schwankungsanfällig.
Der ruhige Teil im Depot
Warum Rohstoffe eine Beimischung bleiben
Kein Ertrag, nur Preis
Rohstoffe zahlen keine Zinsen und keine Dividende. Über sehr lange Zeiträume liegt die reale Rendite von Gold oft nur knapp über null. Als alleinige Basis wäre das zu wenig.
Dafür: geringe Korrelation
Genau weil Rohstoffe eigenen Regeln folgen, senken sie das Gesamtrisiko im Depot. Sie sind das Gegengewicht, das ruhig bleibt, wenn Aktien schwanken.
Die Faustregel: 5 bis 10 Prozent
Die meisten Fachleute nennen 5 bis 10 Prozent des Portfolios als sinnvolle Beimischung, der Großteil davon in Gold. Mehr als 20 Prozent wird selten empfohlen – eben weil laufende Erträge fehlen.
Aktien-ETF enthält schon Rohstoffe
Ein breiter Welt-Aktien-ETF enthält ohnehin Rohstoffunternehmen. Eine Beimischung ist also eine bewusste Entscheidung für mehr Stabilität – kein Muss.
Nicht allein entscheiden
Wie du überhaupt an Rohstoffe kommst
| Weg | So funktioniert es | Wofür geeignet |
|---|---|---|
| Physisch | Goldbarren, Silbermünzen – echter Besitz, den du lagern und versichern musst. | Wer Substanz zum Anfassen will und langfristig hält. |
| ETC | Börsengehandelte Wertpapiere auf Rohstoffe. Einfach handelbar; physisch hinterlegte Gold-ETCs sind Schuldverschreibungen mit Emittentenrisiko. | Wer unkompliziert und in kleinen Beträgen einsteigen will. |
| Rohstoffaktien | Aktien von Förder- und Bergbaufirmen – indirekt, mit Aktien- statt reinem Rohstoffrisiko. | Wer Rohstoff-Themen über Unternehmen abbilden möchte. |
| Fonds-Korb | Ein ETF/ETC bündelt mehrere Rohstoffe in einem Papier. | Wer breit streuen will, ohne einzelne Sorten zu wählen. |
Rohstoffe in Zahlen
Wie Rohstoffe ins Depot passen


Stärken und Grenzen – ohne Schönrederei
Dafür sprechen
Dagegen sprechen
Warum Gold eine eigene Rolle spielt
Die Versicherungspolice
Der Steuervorteil

Bausteine verstehen ist der Anfang – die Struktur ist das Ziel
Vom Baustein zum Depot
Wie die einzelnen Anlageklassen zu einer robusten Struktur werden.
Risiko zuerst
Warum die Frage nach dem möglichen Verlust vor der Renditefrage steht.
Regelbasiert statt Bauchgefühl
Klare Prozesse, an die du dich auch in unruhigen Phasen hältst.
Gold richtig gewichten
Wie viel Beimischung sinnvoll ist – und wo es zu viel wird.
Für deinen Alltag gebaut
Verständlich erklärt, auch wenn im Schichtdienst wenig Zeit bleibt.
Dein eigenes Tempo
Schritt für Schritt – du entscheidest, wie tief du einsteigst.
Aus Bausteinen wird ein Plan
Du weißt jetzt, was Rohstoffe leisten und wo ihre Grenzen liegen. Wenn du wissen willst, wie eine Beimischung konkret in dein Depot passt, sprich mit uns – ruhig und unverbindlich.
Kostenloses StrategiegesprächDas passt dazu
Staatsanleihen
Goldener Schmetterling
Allwetter-Portfolio
Vermögensaufbau im Überblick

Was viele zu Rohstoffen fragen
Wie viel Rohstoffe gehören ins Depot?
Sind Rohstoffe ein guter Inflationsschutz?
Physisches Gold oder Gold-ETC?
Bringen Rohstoffe Zinsen oder Dividenden?
Was ist Contango?
Brauche ich Rohstoffe überhaupt?
Verstehen ist gut. Struktur ist besser.
Du weißt jetzt, was Rohstoffe im Depot leisten – und was nicht. Der nächste Schritt ist, sie richtig einzuordnen.
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