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Feuerwehr · Bundeswehr

Dienst beim Bund – und was das für dein Geld heißt

Die Feuerwehren der Bundeswehr sichern militärische Liegenschaften und Flugplätze. Arbeitgeber ist der Bund – und schon die erste Frage entscheidet alles Weitere: Beamtenverhältnis oder Tarifvertrag?

Was verdient man bei der Bundeswehr-Feuerwehr?

Kurz beantwortet
Das hängt zuerst am Status, nicht an der Aufgabe. Wer im Beamtenverhältnis beim Bund beschäftigt ist, wird nach dem Bundesbesoldungsgesetz bezahlt – nicht nach Landesrecht. Wer im Arbeitsverhältnis beschäftigt ist, wird nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Bundes vergütet. Beide Wege gibt es. Und beide führen zu völlig unterschiedlichen Antworten bei Sozialabgaben, Krankenversicherung und Altersversorgung. Deshalb steht auf dieser Seite keine pauschale Gehaltszahl – sondern die Frage, die du zuerst klären musst.
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Foto: hier beschreiben, welches Motiv rechts erscheinen soll (z.B. Gruender im Buero, Halbtotale).
Nuechternes Verwaltungsgebaeude im fruehen Morgenlicht
Die entscheidende Frage

Nicht die Aufgabe entscheidet, sondern der Vertrag

Im Einsatz macht es keinen Unterschied, ob auf deinem Vertrag Beamtenverhältnis oder Arbeitsvertrag steht. Für alles, was danach kommt, macht es den größten Unterschied überhaupt.

Warum hier Bundesrecht gilt

Wer Zahlen aus einer Landestabelle auf den Bund überträgt, rechnet mit den falschen Werten. Maßgeblich ist immer die Regelung, die für deinen Dienstherrn gilt.
Zwei Wege

Was sich je nach Status unterscheidet

Im Beamtenverhältnis

✓
Bezahlung nach dem Bundesbesoldungsgesetz, nicht nach Landesrecht.
✓
Keine Sozialversicherungsbeiträge, dafür private Krankenversicherung mit Beihilfe.
✓
Versorgung nach Beamtenversorgungsrecht, gerechnet auf ruhegehaltfähige Dienstbezüge.
✓
Zulagen richten sich nach dem Besoldungsrecht des Bundes.

Im Arbeitsverhältnis

–
Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Bundes.
–
Volle Sozialversicherungsbeiträge, gesetzliche oder freiwillig private Krankenversicherung.
–
Gesetzliche Rente, dazu die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes.
–
Zuschläge und Zulagen ergeben sich aus dem Tarifwerk, nicht aus dem Besoldungsgesetz.
Was daraus folgt

Drei Punkte, die du zuerst klären solltest

Bevor irgendeine Zahl Sinn ergibt, müssen diese drei Fragen beantwortet sein. Sie stehen alle in Unterlagen, die du bereits hast.

Dein Status

Beamtenverhältnis oder Arbeitsvertrag – alles Weitere folgt daraus

Deine Gruppe

Besoldungsgruppe oder Entgeltgruppe, jeweils mit Stufe

Deine Zulagen

und welche davon in die spätere Versorgung einfließen

Was in beiden Fällen gilt

Drei Dinge, die unabhängig vom Status stimmen

Regelbasiertes Handeln

Das Herzstück: Wie ein einmal festgelegter Ablauf im Ernstfall die Entscheidung für dich trifft und den Emotionen ihre Macht nimmt. Bewährt aus dem Dienst, übertragen auf dein Depot.
Mehr Infos →

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Die Versorgungslücke nüchtern rechnen und den langen Zeithorizont nutzen.
Warum ich das schreibe

Ich habe nie gefragt, was auf meinem Vertrag steht

Ich bin Landespolizist. Mein Status stand fest, bevor ich verstanden habe, was er bedeutet – und ich habe nie nachgelesen, was daraus folgt. Das war bequem und hat mich Jahre gekostet.

Wer beim Bund anfängt, hat diese Frage tatsächlich vor sich. Das ist unbequemer und ehrlicher zugleich: Du kannst es früh wissen. Warum ich das mache, steht hier.
1 Frage
steht am Anfang – und beantwortet die meisten anderen gleich mit
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Foto: ruhiges Porträt einer Einsatzkraft, Gegenlicht
Zwei uebereinanderliegende Blaetter mit einem Stift auf dunklem Holz
So verschaffst du dir Klarheit

In vier Schritten zu deiner eigenen Lage

Schritt 1

Status feststellen

Steht auf deiner Ernennungsurkunde oder deinem Arbeitsvertrag. Klingt banal – aber viele wissen nur ungefähr, in welchem Verhältnis sie stehen.

Schritt 2

Die richtige Rechtsgrundlage finden

Bundesbesoldungsgesetz oder Tarifvertrag des Bundes. Erst mit der richtigen Grundlage passen die Zahlen, die du nachschlägst.

Schritt 3

Versorgung oder Rente klären

Im Beamtenverhältnis: Auskunft beim zuständigen Versorgungsträger. Im Arbeitsverhältnis: die jährliche Renteninformation und der Stand der Zusatzversorgung.

Schritt 4

Den Abstand beziffern

Erst wenn die ersten drei Punkte stehen, lässt sich sagen, wie groß der Abstand zum heutigen Einkommen ist. Vorher ist jede Zahl geraten.

Kostenlos und unverbindlich

Sag uns, was auf deinem Vertrag steht

Aus Status, Gruppe und Dienstjahren lässt sich abschätzen, was auf dich zukommt – in beiden Systemen. Kein Produktverkauf, keine Anlageberatung – und wenn die ehrliche Antwort lautet, dass du zuerst eine Auskunft bei deinem Dienstherrn einholen solltest, sagen wir dir das auch.
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Zwei Stuehle an einem Tisch am Fenster als Einladung zum Gespraech
Chris Oppermann, Mitgründer von COP Investment und Polizist
Verfasst von
Christof Oppermann
Polizist und Mitgründer von COP Investment
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Inhaltlich geprüft von Julian Reppel
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Zuletzt aktualisiert: August 2026
Quellen
01
Bundesbesoldungsgesetz für Beamtinnen und Beamte des Bundes
02
Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Bundes für Tarifbeschäftigte
03
Beamtenversorgungsgesetz zur Berechnung des Ruhegehalts
Häufige Fragen

Fragen zur Bundeswehr-Feuerwehr

Bin ich bei der Bundeswehr-Feuerwehr Beamter oder Angestellter?
Beides ist möglich. Es gibt Beschäftigung im Beamtenverhältnis beim Bund und Beschäftigung im Arbeitsverhältnis nach dem Tarifvertrag des Bundes. Maßgeblich ist die konkrete Ausschreibung und dein Vertrag – nicht die Aufgabe.
Gelten die Zahlen aus der NRW-Tabelle auch für mich?
Nein. Beim Bund gilt das Bundesbesoldungsgesetz, nicht das Landesbesoldungsgesetz Nordrhein-Westfalen. Die Systematik aus Gruppe, Erfahrungsstufe und Zulagen ist vergleichbar, die Beträge sind es nicht.
Bekomme ich eine Feuerwehrzulage?
Auch für den Einsatzdienst beim Bund gibt es Stellenzulagen; ihre Voraussetzungen und Höhe richten sich nach dem Bundesbesoldungsrecht. Im Arbeitsverhältnis ergeben sich Zulagen und Zuschläge stattdessen aus dem Tarifwerk.
Was passiert bei einer Versetzung an einen anderen Standort?
Ein Standortwechsel wirkt sich auf Wohnkosten aus und kann über die Mietenstufe auch den Familienzuschlag verändern. Dazu kommen praktische Fragen wie laufende Verträge und die Berufstätigkeit des Partners. Das gehört vor die Entscheidung, nicht danach.
Ist die Versorgung beim Bund besser als beim Land?
Das lässt sich nicht allgemein beantworten. Die Berechnungslogik des Beamtenversorgungsrechts ist ähnlich, die zugrunde liegenden Bezüge und Zulagen unterscheiden sich. Ein Vergleich lohnt nur mit den konkreten Zahlen beider Seiten.
Was sollte ich als Erstes tun?
Klar feststellen, in welchem Verhältnis du beschäftigt bist, und danach die richtige Rechtsgrundlage heranziehen. Fast alle Missverständnisse in diesem Bereich entstehen daraus, dass Zahlen aus dem falschen System verglichen werden.
Nächster Schritt

Fang an, solange die Zeit für dich arbeitet

Ein Gespräch, kostenlos und unverbindlich. Wir sagen dir auch, wenn gerade nichts von uns zu deiner Lage passt.

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