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Pension bei der Bundespolizei — was am Ende bleibt
BUNDESPOLIZEI · PENSION

Pension bei der Bundespolizei — was am Ende bleibt

Ruhegehaltssatz, Berechnung und die Lücke zum letzten Netto: Wir ordnen deine Pension als Bundesbeamter ruhig und ehrlich ein — damit du früh weisst, wo du stehst.

Was Bundespolizisten als Pension bekommen

Kurz & direkt
Die Pension bei der Bundespolizei ist dein Ruhegehalt als Bundesbeamter — geregelt im Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG). Ihre Höhe hängt von zwei Dingen ab: deiner ruhegehaltfähigen Dienstzeit und deinen letzten Dienstbezügen. Der Höchstsatz liegt bei 71,75 Prozent — den erreichen aber die wenigsten. Im Schnitt liegt das Ruhegehalt darunter. Was das konkret bedeutet, rechnen wir hier durch.
SO WIRD GERECHNET

Pension Bundespolizei berechnen — so geht die Formel

Die Formel ist einfacher, als viele denken — zwei Größen entscheiden über deine Pension.

Ruhegehaltssatz mal Dienstbezüge

Deine Pension ist das Produkt aus zwei Werten: dem Ruhegehaltssatz (wie viel Prozent) und den ruhegehaltfähigen Dienstbezügen (wovon). Pro Jahr ruhegehaltfähiger Dienstzeit steigt der Satz um 1,79375 Prozent — bis zum Höchstsatz von 71,75 Prozent nach 40 Dienstjahren.
Die zwei Bausteine
Ruhegehaltssatz: 1,79375 % je Dienstjahr, maximal 71,75 % (nach 40 Jahren).
Ruhegehaltfähige Dienstbezüge: letztes Grundgehalt + Familienzuschlag Stufe 1 + ruhegehaltfähige Zulagen.
Mindestens gibt es 35 % — aber nur bei ausreichender Dienstzeit.

Ein Beispiel

30 Dienstjahre ergeben 30 x 1,79375 % = 53,81 %. Bei ruhegehaltfähigen Bezügen von 4.500 Euro wären das rund 2.420 Euro Pension brutto. 40 Dienstjahre erreichen den Höchstsatz 71,75 % — aus 4.500 Euro würden dann rund 3.230 Euro. Modellrechnung, keine Gewähr.
Jedes Dienstjahr zählt — wer früh aussteigt, verschenkt Prozente.
Kurz gesagt
Pension = Ruhegehaltssatz mal ruhegehaltfähige Bezüge. Der Satz wächst mit jedem Dienstjahr — der Höchstsatz braucht 40 Jahre. Einen genauen Pensionsrechner fuer die Bundespolizei ersetzt das nicht, gibt dir aber ein realistisches Gefühl.
DIENSTJAHRE UND PROZENT

Ruhegehaltssatz-Tabelle — Pension Bundespolizei nach Dienstjahren

Wie viel Prozent deiner Bezüge du bekommst, hängt an den Dienstjahren. Beispielhafte Modellrechnung.
DienstjahreRuhegehaltssatzBeispiel (4.500 € Bezüge)
20 Jahre35,88 %ca. 1.615 €
30 Jahre53,81 %ca. 2.421 €
35 Jahre62,78 %ca. 2.825 €
40 Jahre (Höchstsatz)71,75 %ca. 3.229 €
Modellrechnung nach §14 BeamtVG mit angenommenen 4.500 € ruhegehaltfähigen Bezügen. Der reale Durchschnitt lag 2024 bei rund 66,9 % — nicht beim Höchstsatz. Individuell abweichend, keine Gewähr, keine Beratung.
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Jeder Baustein zählt

Die ruhegehaltfähige Polizeizulage

Ein Detail mit großer Wirkung: Ein Teil der Polizeizulage zählt später zur Pension — das erhöht deine ruhegehaltfähigen Bezüge.
Was das bedeutet
Ist die Polizeizulage ruhegehaltfähig, fließt sie in die Bemessungsgrundlage ein — und damit in jeden Prozentpunkt deiner Pension.
An Bedingungen geknüpft
Die Ruhegehaltfähigkeit ist an Voraussetzungen gebunden, etwa an eine Mindestbezugsdauer. Die Details regelt das Versorgungsrecht.
Warum es sich lohnt
Weil die Zulage über Jahrzehnte mitwirkt, macht sie in der Pension einen spürbaren Unterschied — gerade im Vollzugsdienst.
Im Blick behalten
Prüfe rechtzeitig, ob und in welcher Höhe deine Zulage ruhegehaltfähig ist — das gehört in jede ehrliche Pensionsplanung.
Kleine Bausteine wie diese entscheiden mit darüber, was am Ende wirklich bleibt.
WAS ZÄHLT, WAS NICHT

Ruhegehaltfähige Dienstzeit — der entscheidende Faktor

Nicht jede Zeit im Berufsleben zählt für die Pension. Was ruhegehaltfähig ist, entscheidet über deinen Satz.

Das zählt voll

Jedes volle Jahr im Beamtenverhältnis — auf Widerruf, auf Probe und auf Lebenszeit — zählt als ruhegehaltfähiges Dienstjahr. Auch bestimmte anrechenbare Vordienstzeiten können dazukommen. Das ist die Basis deines Ruhegehaltssatzes.
Wo es Abzüge gibt
Teilzeit zählt nur anteilig: 10 Jahre mit 50 Prozent ergeben nur 5 ruhegehaltfähige Jahre.
Beurlaubung ohne Dienstbezüge ist in der Regel nicht ruhegehaltfähig.
Späte Verbeamtung verkürzt die mögliche Dienstzeit — und damit den Satz.

Warum das so wichtig ist

Wer die 40 Jahre nicht voll erreicht — durch späten Einstieg, Teilzeit oder frühen Ausstieg — bleibt deutlich unter dem Höchstsatz. Genau deshalb liegt der reale Durchschnitt bei rund 66,9 Prozent, nicht bei 71,75. Das ehrlich einzuplanen ist der erste Schritt zu einer soliden Vorsorge.
Nicht die Zahl 71,75 zählt — sondern die, die du realistisch erreichst.
Kurz gesagt
Nur ruhegehaltfähige Zeit zählt — Teilzeit und später Einstieg drücken den Satz. Realistisch rechnen statt mit dem Höchstsatz planen.
FRÜHER RUHESTAND KOSTET

Der Versorgungsabschlag — wenn du früher gehst

Wer vor der Altersgrenze in den Ruhestand geht, zahlt dafür dauerhaft — mit einem Abschlag auf die Pension.

3,6 Prozent pro Jahr

Für jedes Jahr, das du vor deiner Altersgrenze in den Ruhestand trittst, wird die Pension um 3,6 Prozent gekürzt — und zwar dauerhaft, nicht nur einmalig. Bei Dienstunfähigkeit ist der Abschlag auf höchstens 10,8 Prozent begrenzt, bei Antragsruhestand kann er höher ausfallen.
Für Polizeivollzugsbeamte gelten oft besondere Altersgrenzen — der Ruhestand beginnt früher als bei anderen Beamten. Das ist ein Vorteil, heißt aber auch: weniger Dienstjahre für den Satz. Wer das kennt, kann die Lücke gezielt vorplanen, statt später überrascht zu werden.
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Jede Entscheidung zählt
PENSION VS. LETZTES NETTO

Die Versorgungslücke — was wirklich fehlt

Die Pension klingt hoch — aber sie ersetzt selten dein letztes Netto. Die Differenz ist die Versorgungslücke.

Warum die Lücke entsteht

Dein Ruhegehalt bemisst sich an den ruhegehaltfähigen Bezügen — nicht am vollen letzten Einkommen. Zulagen, die nicht ruhegehaltfähig sind, fallen weg. Selbst beim Höchstsatz bleiben rund 28 Prozent Abstand, meist mehr. Diese Differenz musst du selbst tragen.
Was die Lücke vergrössert
Weniger als 40 Dienstjahre — der Satz bleibt unter 71,75 %.
Versorgungsabschlag bei frühem Ruhestand.
Wegfallende, nicht ruhegehaltfähige Zulagen.

Die gute Nachricht

Die Lücke ist planbar — wenn du sie früh kennst. Je eher du anfängst, aus deinem sicheren Netto etwas zurückzulegen, desto ruhiger lässt sie sich schließen. Zeit ist dabei dein größter Hebel.
Die Pension ist die Basis — die Lücke schließt du selbst.
Kurz gesagt
Zwischen Pension und letztem Netto klafft eine Lücke. Wer sie früh kennt, kann sie ruhig und planbar selbst schließen.
DER EHRLICHE BLICK

Warum die meisten den Höchstsatz nie erreichen

71,75 Prozent ist die Zahl, die alle kennen. Aber sie ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Die Realität hinter der Höchstzahl

Um 71,75 Prozent zu erreichen, brauchst du 40 volle ruhegehaltfähige Dienstjahre in Vollzeit — ohne längere Teilzeit, ohne späten Einstieg, ohne frühen Ausstieg. Die wenigsten schaffen das lückenlos. Der reale Durchschnitt lag 2024 bei rund 66,9 Prozent — und viele liegen noch darunter.
Häufige Gründe für weniger
Später Berufseinstieg — etwa nach Studium oder Ausbildung anderswo.
Teilzeit- oder Elternzeit-Phasen während der Laufbahn.
Früher Ruhestand — mit Abschlag und weniger Dienstjahren.

Was das für dich heißt

Plane nicht mit der Höchstzahl, sondern mit deinem realistischen Satz. Wer ehrlich rechnet, sieht die Lücke früh — und hat Zeit, sie zu schließen. Genau hier setzt strukturierter Vermögensaufbau an: ruhig, regelbasiert, ohne Verkaufsdruck.
Ehrlich rechnen ist der erste Schritt — nicht die schönste Zahl.
Kurz gesagt
Der Höchstsatz ist selten. Plane mit deinem realistischen Ruhegehaltssatz — und schliesse die Lücke früh und ruhig.

Die Lücke ruhig und planbar schließen

Der nächste Schritt
Wenn du deinen realistischen Ruhegehaltssatz kennst, ist die nächste Frage: Wie schließe ich die Lücke zum letzten Netto? Der Weg ist strukturierter Vermögensaufbau — früh begonnen, regelbasiert, ohne Hektik. Genau darum geht es beim COP-Weg.
BUND ODER LAND

Pension: Bundespolizei vs. Landespolizei

Die Grundsystematik ist ähnlich — die Details unterscheiden sich. Ein beschreibender Überblick.
PunktBundespolizeiLandespolizei
RechtsgrundlageBeamtVG (Bund)Landesbeamtenversorgung
Höchstsatz71,75 %71,75 % (meist gleich)
BemessungLetzte BundesbezügeLetzte Landesbezüge
Altersgrenze VollzugBesondere GrenzeJe Land geregelt
Beschreibender Überblick zur Orientierung. Details regeln die jeweiligen Versorgungsgesetze — keine pauschale Aussage, keine Beratung.
Chris Oppermann, Mitgründer von COP Investment und Polizist
Erstellt von
Christof Oppermann & Julian Reppel
Gründer COP Investment — Praktiker aus der Blaulichtfamilie
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Rechtsgrundlage geprüft · Finanzbildung, keine Anlageberatung.
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Zuletzt aktualisiert: Juli 2026
Grundlage
§14
BeamtVG — Ruhegehaltssatz und Berechnung des Ruhegehalts.
BMI
Durchschnittlicher Ruhegehaltssatz 2024: rund 66,9 %.
Keine
Anlageberatung — Modellrechnung, keine Gewähr.
HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zur Pension bei der Bundespolizei

Wie hoch ist die Pension bei der Bundespolizei?
Sie hängt von Dienstjahren und letzten Bezügen ab. Der Ruhegehaltssatz steigt um 1,79375 % je Dienstjahr bis maximal 71,75 %. Real lag der Durchschnitt 2024 bei rund 66,9 %. Bei 4.500 Euro Bezügen und 35 Jahren wären das etwa 2.825 Euro brutto — Modellrechnung, keine Gewähr.
Wann bekomme ich den Höchstsatz von 71,75 Prozent?
Erst nach 40 vollen ruhegehaltfähigen Dienstjahren in Vollzeit. Teilzeit, später Einstieg oder früher Ruhestand drücken den Satz — deshalb erreichen ihn die wenigsten.
Was ist ruhegehaltfähig an meinem Gehalt?
Das letzte Grundgehalt, der Familienzuschlag der Stufe 1 und ruhegehaltfähige Zulagen — etwa ein Teil der Polizeizulage. Nicht ruhegehaltfähige Zulagen fallen im Ruhestand weg.
Was passiert, wenn ich früher in den Ruhestand gehe?
Dann greift der Versorgungsabschlag: 3,6 % pro Jahr vorzeitigem Ruhestand, dauerhaft. Bei Dienstunfähigkeit ist er auf maximal 10,8 % begrenzt. Polizeivollzugsbeamte haben oft besondere, frühere Altersgrenzen.
Reicht die Pension zum Leben?
Sie ist eine solide Basis, ersetzt aber selten das volle letzte Netto. Zwischen Pension und Netto bleibt eine Versorgungslücke, die du selbst trägst — früh aufgebautes Vermögen hilft, sie zu schließen.
Wie schließe ich die Versorgungslücke?
Indem du früh anfängst, regelmäßig aus deinem Netto etwas anzulegen. Zeit ist der größte Hebel. Wie das ruhig und strukturiert geht, zeigt der Bereich Vermögensaufbau.
RUHIG ANFANGEN

Die Lücke kennen, bevor sie da ist

Keine Beratung, kein Verkauf — nur das Wissen, mit dem du deine Versorgungslücke früh erkennst und ruhig schließt. Lieber im Gespräch? Vereinbare ein ruhiges Strategiegespräch.

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