Allgemeine Geschäftsbedingungen
Rechtliche Angaben
Allgemeine Geschäftsbedingungen der COP Investment GmbH für die Nutzung der Bildungsangebote und des Mitgliederbereichs auf cop-investment.de. Stand: August 2026.
§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner, Begriffe
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen der
COP Investment GmbH
Tochtergesellschaft der Nili Vermögensverwaltung GmbH
c/o Postflex #10353
Emsdettener Str. 10
48268 Greven
Deutschland
Vertreten durch die Geschäftsführer Ruth Oppermann und Christof Oppermann
Registergericht: Amtsgericht Neuss, HRB 25355
E-Mail: info@cop-investment.de · Telefon: +49 178 6544435
– nachfolgend „Anbieter“ – und dem Kunden.
(2) Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt der Bestellung geltende Fassung dieser Bedingungen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, sofern der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich in Textform zustimmt.
(3) Verbraucher ist jede natürliche Person im Sinne des § 13 BGB, Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
(4) Die Vertragssprache ist Deutsch.
(5) Begriffsbestimmungen: Mitgliedschaft bezeichnet den entgeltlichen Zugang zu den digitalen Inhalten und Werkzeugen des Anbieters. COP-Pit bezeichnet den geschützten Mitgliederbereich mit Werkzeugen wie Strategieplaner, Handels-Journal und Rechnern. Wissensmodule bezeichnen die bereitgestellten digitalen Bildungsinhalte. Laufzeit bezeichnet den Zeitraum, für den die Mitgliedschaft gebucht ist und für den der Zugang gewährt wird.
§ 2 Leistungsgegenstand und aufsichtsrechtliche Abgrenzung
(1) Der Anbieter erbringt ausschließlich Leistungen der allgemeinen Finanzbildung. Gegenstand sind digitale Wissensmodule, schriftliche Unterlagen sowie Werkzeuge zur eigenen Strukturierung und Dokumentation.
(2) Der Anbieter erbringt keine erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen. Ausdrücklich nicht Gegenstand des Vertrags sind:
- Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG beziehungsweise § 2 Abs. 8 Nr. 10 KWG,
- Anlagevermittlung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG,
- Finanzportfolioverwaltung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG,
- Finanzanlagenvermittlung im Sinne des § 34f GewO,
- Honorar-Finanzanlagenberatung im Sinne des § 34h GewO,
- Versicherungsvermittlung und Versicherungsberatung im Sinne des § 34d GewO,
- Rechtsdienstleistungen im Sinne des RDG, Steuerberatung im Sinne des StBerG sowie medizinische Beratung.
(3) Der Anbieter gibt keine auf die persönlichen Verhältnisse eines Kunden zugeschnittenen Empfehlungen zu konkreten Finanzinstrumenten, Anbietern, Depots oder Versicherungsverträgen ab. Er vermittelt keine Finanz- oder Versicherungsprodukte und erhält hierfür keine Provisionen, Zuwendungen oder sonstigen Vorteile Dritter.
(4) Sämtliche Inhalte dienen der allgemeinen Wissensvermittlung und dem Eigenstudium und richten sich an einen unbestimmten Personenkreis. Dargestellte historische Entwicklungen, Modellrechnungen und Beispiele sind Veranschaulichungen und stellen weder eine Prognose noch eine Zusage dar. Vergangene Ergebnisse sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Entwicklungen. Kapitalanlagen können im Wert schwanken; Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sind möglich.
(5) Jede Anlage-, Absicherungs- und Vermögensentscheidung trifft der Kunde eigenverantwortlich. Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Inhalte, nicht den Eintritt eines wirtschaftlichen Erfolgs.
(6) Ein unentgeltliches Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der Orientierung über das Bildungsangebot. Auch dort findet keine der in Absatz 2 genannten Leistungen statt. Es werden keine konkreten Finanzinstrumente empfohlen und keine auf die persönliche Vermögenssituation zugeschnittenen Handlungsempfehlungen ausgesprochen. Aus dem Gespräch entsteht kein Anspruch auf Vertragsschluss.
§ 3 Live-Verifizierung, Watchlisten und Marktkommentare
(1) Soweit der Anbieter eigene Handelsentscheidungen, Depotstände, Watchlisten oder Marktkommentare veröffentlicht, geschieht dies ausschließlich zu Transparenz- und Bildungszwecken. Es handelt sich um die Darstellung eigener Entscheidungen des Anbieters, nicht um eine Aufforderung zum Nachbilden und nicht um eine auf einen Kunden zugeschnittene Empfehlung.
(2) Der Anbieter beachtet bei derartigen Veröffentlichungen die Anforderungen an Anlageempfehlungen nach Art. 20 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (Marktmissbrauchsverordnung) in Verbindung mit der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958. Er gibt insbesondere an:
- Identität und Funktion der für die Veröffentlichung verantwortlichen Person,
- Datum und Uhrzeit der Erstellung sowie der Veröffentlichung,
- die Grundlage der Darstellung sowie verwendete Bewertungsmaßstäbe,
- eine klare Kennzeichnung von Tatsachen einerseits und Einschätzungen andererseits,
- bestehende eigene Positionen und Interessenkonflikte in den dargestellten Finanzinstrumenten.
(3) Der Anbieter kann in dargestellten Finanzinstrumenten eigene Positionen halten und diese jederzeit verändern oder auflösen, auch abweichend von einer veröffentlichten Einschätzung.
(4) Veröffentlichte Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Pflicht zur Aktualisierung oder zur Mitteilung späterer Änderungen besteht nicht, soweit gesetzlich nichts anderes vorgeschrieben ist.
(5) Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass das Nachbilden fremder Handelsentscheidungen mit erheblichen Risiken verbunden ist und dass sich Ergebnisse insbesondere durch abweichende Ausführungszeitpunkte, Kosten, Positionsgrößen und Kapitalausstattung deutlich unterscheiden können.
§ 4 Vertragsschluss und vorvertragliche Informationen
(1) Die Darstellung der Angebote stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Vor Abgabe der Bestellung informiert der Anbieter den Kunden unmittelbar oberhalb der Bestellschaltfläche in hervorgehobener Weise über die wesentlichen Merkmale der Leistung, den Gesamtpreis einschließlich aller Bestandteile, die Vertragslaufzeit, die Bedingungen der Kündigung sowie die Mindestdauer der Verpflichtungen (Art. 246a § 1 EGBGB, § 312j Abs. 2 BGB).
(3) Die Bestellschaltfläche ist mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung beschriftet (§ 312j Abs. 3 BGB).
(4) Der Kunde gibt sein Angebot durch Betätigen dieser Schaltfläche ab. Vor dem Absenden kann er seine Eingaben prüfen und korrigieren.
(5) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung annimmt – durch Bestätigung in Textform oder durch Freischaltung des Zugangs. Eine automatisierte Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme dar.
(6) Der Vertragstext bestehend aus Bestellung, AGB, Widerrufsbelehrung und Rechnung wird dem Kunden in Textform übermittelt und gespeichert.
(7) Der Kunde ist verpflichtet, eine zutreffende und funktionsfähige E-Mail-Adresse anzugeben und deren Posteingang einschließlich Spam-Ordner zu prüfen.
§ 5 Zugang, Mitgliedschaft und Nutzung des COP-Pit
(1) Nach Vertragsschluss erhält der Kunde persönliche Zugangsdaten für den Mitgliederbereich.
(2) Der Zugang ist personengebunden und nicht übertragbar. Eine gleichzeitige Nutzung durch mehrere Personen ist unzulässig.
(3) Der Umfang der freigeschalteten Inhalte richtet sich nach der gebuchten Mitgliedschaft. Werden Inhalte gestuft bereitgestellt, wird darauf im Angebot hingewiesen.
(4) Der Kunde ist für die technischen Voraussetzungen der Nutzung – Endgerät, Internetzugang, aktueller Browser – selbst verantwortlich.
§ 6 Preise, Leistungsbestandteile und Laufzeiten
(1) Es gelten die im Bestellvorgang angegebenen Preise. Gegenüber Verbrauchern handelt es sich um Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Leistungen des Anbieters bestehen aus zwei voneinander getrennten Bestandteilen:
a) Einrichtungs- und Erstzugangsgebühr (einmalig). Die einmalige Gebühr vergütet die Einrichtung des persönlichen Zugangs, die Freischaltung des Mitgliederbereichs sowie die erstmalige Bereitstellung der Wissensmodule. Sie ist kein Kaufpreis für den dauerhaften Erwerb von Inhalten und begründet kein zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht.
b) Zugang gegen laufendes Entgelt. Der laufende Beitrag vergütet den Zugang zu sämtlichen Inhalten der gebuchten Mitgliedschaft – Wissensmodule ebenso wie das COP-Pit mit seinen Werkzeugen – sowie deren laufende Pflege und Aktualisierung.
c) Ende des Zugangs. Sämtliche Zugangsrechte sind auf die Laufzeit der Mitgliedschaft befristet. Mit Beendigung der Mitgliedschaft – durch Kündigung, Zeitablauf oder aus sonstigem Grund – endet der Zugang zu allen Inhalten einschließlich der Wissensmodule vollständig. Ein Anspruch auf Weiternutzung, auf Herausgabe der Inhalte oder auf anteilige Rückerstattung der Einrichtungs- und Erstzugangsgebühr besteht nicht.
(3) Der Anbieter weist im Bestellvorgang gesondert und hervorgehoben darauf hin, welche Bestandteile einmalig und welche laufend vergütet werden und dass der Zugang zu sämtlichen Inhalten mit dem Ende der Mitgliedschaft erlischt. Der Kunde bestätigt diesen Hinweis vor Abgabe der Bestellung gesondert.
(4) Sofern eine Mindestlaufzeit vereinbart ist, wird sie im Bestellvorgang ausdrücklich ausgewiesen. Sie beträgt höchstens zwölf Monate.
(5) Verlängert sich ein Vertrag nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch, verlängert er sich auf unbestimmte Zeit und ist ab diesem Zeitpunkt jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar (§ 309 Nr. 9 BGB).
§ 7 Zahlungsbedingungen
(1) Die Zahlung erfolgt über die im Bestellvorgang angebotenen Zahlungsarten. Laufende Beiträge werden jeweils im Voraus für den kommenden Abrechnungszeitraum fällig.
(2) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, kann der Anbieter den Zugang zu den laufend vergüteten Leistungen nach vorheriger Ankündigung in Textform vorübergehend sperren. Die Sperrung lässt die Zahlungspflicht des Kunden für den laufenden Abrechnungszeitraum unberührt.
(3) Kosten einer vom Kunden zu vertretenden Rücklastschrift hat der Kunde zu erstatten. Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt vorbehalten.
§ 8 Kündigung
(1) Verträge ohne Mindestlaufzeit sind beiderseits jederzeit mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende in Textform kündbar.
(2) Verträge mit Mindestlaufzeit sind erstmals zum Ablauf der Mindestlaufzeit kündbar, danach jederzeit mit einer Frist von einem Monat.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere bei einem erheblichen Verstoß gegen § 10 oder § 11 vor.
(4) Für im elektronischen Geschäftsverkehr geschlossene Dauerschuldverhältnisse mit Verbrauchern hält der Anbieter auf der Website eine ständig verfügbare, unmittelbar erreichbare Kündigungsschaltfläche mit anschließender Bestätigungsseite bereit (§ 312k BGB). Der Zugang der Kündigungserklärung wird dem Verbraucher unverzüglich in Textform bestätigt.
(5) Mit Wirksamwerden der Kündigung endet der Zugang zu sämtlichen Inhalten der Mitgliedschaft, einschließlich der Wissensmodule und des COP-Pit. Der Kunde wird gebeten, eigene Aufzeichnungen und Auswertungen aus dem COP-Pit rechtzeitig vor Vertragsende zu sichern; eine Pflicht des Anbieters zur Herausgabe oder Aufbewahrung nach Vertragsende besteht über die gesetzlichen Ansprüche hinaus nicht.
§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der Widerrufsbelehrung in § 18 zu. Unternehmern steht kein Widerrufsrecht zu.
(2) Bei Verträgen über die Bereitstellung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Vertragserfüllung begonnen hat, der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung begonnen wird, der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert, und der Anbieter eine Vertragsbestätigung in Textform zur Verfügung gestellt hat (§ 356 Abs. 5 BGB).
(3) Bei Verträgen über Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt und seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung bestätigt hat (§ 356 Abs. 4 BGB).
§ 10 Nutzungsrechte und Urheberrecht
(1) Sämtliche Inhalte des Anbieters – insbesondere Texte, Videos, Grafiken, Vorlagen, Auswertungsbögen, Rechner und die Struktur des COP-Pit – sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der Inhalte zu eigenen, privaten Zwecken. Dieses Recht ist auf die Dauer der Mitgliedschaft befristet und endet mit deren Beendigung.
(3) Nicht gestattet sind insbesondere:
- Vervielfältigung, Aufzeichnung, dauerhafte Speicherung oder Weitergabe der Inhalte, auch auszugsweise,
- öffentliche Wiedergabe, Vorführung oder Zugänglichmachung,
- Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte,
- Nutzung für eigene gewerbliche Zwecke, für Schulungen Dritter oder zur Bewerbung eigener oder fremder Produkte,
- Nutzung zum Training oder zur Auswertung durch automatisierte Systeme einschließlich Systemen künstlicher Intelligenz.
(4) Bei einem Verstoß gegen Absatz 3 kann der Anbieter den Zugang sperren und den Vertrag außerordentlich kündigen. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung und Schadensersatz, bleiben unberührt.
§ 11 Pflichten des Mitglieds
(1) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und informiert den Anbieter unverzüglich, wenn er Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung hat.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass seine Angaben zutreffend und aktuell sind.
(3) Der Kunde unterlässt jede Handlung, die die Funktionsfähigkeit der Plattform beeinträchtigen könnte, insbesondere automatisierte Abrufe, die Umgehung technischer Schutzmaßnahmen und den Einsatz von Software zum Herunterladen geschützter Inhalte.
(4) In Austauschbereichen unterlässt der Kunde beleidigende, rechtswidrige oder werbliche Beiträge. Er unterlässt insbesondere die Abgabe von Anlageempfehlungen gegenüber anderen Mitgliedern.
§ 12 Verfügbarkeit, Änderungen und Weiterentwicklung
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst durchgehende Verfügbarkeit der Plattform, schuldet diese jedoch nicht ununterbrochen. Wartungsarbeiten, Störungen bei Dritten und Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
(2) Geplante Wartungsarbeiten kündigt der Anbieter nach Möglichkeit vorher an.
(3) Der Anbieter darf die Leistungen weiterentwickeln und anpassen, soweit die vertragsgemäße Nutzung dadurch nicht wesentlich eingeschränkt wird und die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Bei wesentlichen Änderungen zum Nachteil des Kunden steht diesem ein Sonderkündigungsrecht zu.
§ 13 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(5) Besonderer Haftungsausschluss: Der Anbieter haftet nicht für wirtschaftliche Ergebnisse, die der Kunde aufgrund der vermittelten Inhalte erzielt oder nicht erzielt, und nicht für Entscheidungen, die der Kunde in Anlehnung an nach § 3 veröffentlichte Darstellungen trifft. Der Kunde entscheidet eigenverantwortlich über sämtliche Anlage-, Absicherungs- und Vermögensdispositionen. Ein Anlageerfolg oder eine bestimmte Wertentwicklung wird nicht geschuldet. Dieser Ausschluss gilt nicht in den Fällen des Absatzes 1.
§ 14 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich nach Maßgabe der geltenden Datenschutzvorschriften, insbesondere der DSGVO und des BDSG. Einzelheiten zu Art, Umfang, Zweck und Rechtsgrundlage der Verarbeitung sowie zu den Rechten der betroffenen Personen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
§ 15 Aussagen zu Ergebnissen und Erfahrungsberichte
(1) Der Anbieter macht keine Angaben über zu erwartende Erträge und verspricht keine bestimmten Ergebnisse.
(2) Veröffentlichte Erfahrungsberichte geben die persönliche Einschätzung der jeweiligen Person zum Zeitpunkt ihrer Abgabe wieder. Sie sind Einzelfälle und nicht repräsentativ. Aus ihnen lässt sich kein typischer oder zu erwartender Verlauf ableiten.
(3) Der Anbieter kennzeichnet, ob ein Erfahrungsbericht vergütet oder anderweitig incentiviert wurde, und stellt sicher, dass veröffentlichte Berichte von tatsächlichen Mitgliedern stammen (§ 5b Abs. 3 UWG).
(4) Bezeichnungen wie „verifiziert“ oder „geprüft“ beziehen sich ausschließlich auf den jeweils angegebenen Prüfumfang und die dort genannte prüfende Stelle. Der Prüfumfang wird an der jeweiligen Stelle offengelegt.
§ 16 Änderungen dieser Bedingungen
(1) Der Anbieter kann diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage, an die Rechtsprechung oder an Änderungen des Leistungsangebots erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Der Kunde erhält Gelegenheit zur Zustimmung. Stimmt er nicht zu, kann jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen; bis dahin gelten die bisherigen Bedingungen fort.
§ 17 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Rechts des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
(3) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
§ 18 Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
COP Investment GmbH
c/o Postflex #10353, Emsdettener Str. 10, 48268 Greven
E-Mail: info@cop-investment.de · Telefon: +49 178 6544435
mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel eines mit der Post versandten Briefs oder einer E-Mail, über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen. Sie können dafür das unten abgedruckte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Ihr Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Bereitstellung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, wenn wir mit der Ausführung des Vertrags begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnen, Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags Ihr Widerrufsrecht verlieren, und wir Ihnen eine Bestätigung des Vertrags in Textform zur Verfügung gestellt haben.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.
An: COP Investment GmbH, c/o Postflex #10353, Emsdettener Str. 10, 48268 Greven, E-Mail: info@cop-investment.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*) / erhalten am (*)
Name des/der Verbraucher(s)
Anschrift des/der Verbraucher(s)
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
Datum
(*) Unzutreffendes streichen
Stand: August 2026