Mein Tradingjournal
ohne Rückenwind und geschönte Ergebnisse
Die folgenden Beispielsignale geben dir einen realistischen Einblick in meine tägliche Arbeit an den Märkten.
Sie zeigen keine Idealwelt, keine rückwirkend optimierten Trades und keine geschönten Ergebnisse – sondern exakt das, was Abonnenten in Echtzeit erhalten.
Jedes Signal entsteht aus einer klaren Analyse, einer definierten Idee und einer bewussten Entscheidung unter realen Marktbedingungen.
Ein Ausschnitt aus meinem Traidingjournal
Der folgende Auszug zeigt 13 Trades in einem Monat aus meinem persönlichen Tradingjournal. Es handelt sich dabei ausschließlich um aktive Trading-Setups – keine Investments, keine langfristigen Positionen und bewusst ohne Rohstoff-Trades wie Gold. Jeder einzelne Trade wurde unter realen Marktbedingungen umgesetzt, dokumentiert und abgeschlossen. Kein Trade wurde nachträglich angepasst, kein Ergebnis geschönt oder ausgeblendet. Die gezeigten Positionen basieren auf klar definierten Long-Setups, darunter:
- bestätigte Level-Trades (z. B. P2),
- Umkehrkerzen,
- Teilpositionsmodelle (50 %),
- sowie taktische Momentum-Einstiege.
Was diesen Ausschnitt besonders macht, ist nicht die einzelne Rendite – sondern die Gesamtheit der Serie. Gewinne und Verluste stehen gleichwertig nebeneinander. Genau so sieht professionelles Trading aus: kontrollierte Verluste, diszipliniertes Handeln und das konsequente Umsetzen einer klaren Struktur.
Nicht jeder Trade endet positiv. Aber jeder Trade folgt derselben Logik. Diese 13 Trades zeigen sehr deutlich, dass es nicht darum geht, immer Recht zu haben – sondern darum, über eine Serie hinweg profitabel zu bleiben. Verluste werden akzeptiert, Gewinne dürfen sich entfalten. Emotionen werden nicht ignoriert, sondern eingeplant.
Die hier dargestellten Trades sind kein Versprechen, sondern ein Beispiel realer Arbeit. Sie zeigen, wie ich handle – nicht, was jemand erwarten sollte. Es gibt kleine Verluste, mittlere Verluste, solide Gewinne und starke Gewinner. Genau diese Mischung ist entscheidend. Verluste werden konsequent akzeptiert, Gewinne dürfen laufen. Das Ziel ist nicht, immer Recht zu haben – sondern über eine Serie von Trades hinweg profitabel zu bleiben. Die Performance in diesem Zeitraum lag bei 23,81 %.
|
Datum
|
Akt
|
St
|
kurs |
% |
|---|---|---|---|---|
|
16.06.2025 |
ZS |
37 |
307,10 |
2,32 |
|
18.06.2025 |
NFLX |
13 |
1232 |
3,54 |
|
20.06.2025 |
MSFT |
38 |
481,58 |
6,36 |
|
24.06.2025 |
NDAQ |
160 |
87,60 |
7,61 |
|
24.06.2025 |
META |
14 |
709,08 |
8,21 |
|
25.06.2025 |
HWM |
33 |
177,98 |
-2,71 |
|
03.07.2025 |
AXON |
12 |
790,38 |
-5,92 |
|
15.07.2025 |
ORCL |
62 |
231,28 |
8,64 |
|
16.07.2025 |
NKE |
200 |
72,62 |
4,26 |
|
16.07.2025 |
MPC |
40 |
172,66 |
-5,54 |
|
23.07.2025 |
MS |
80 |
140,25 |
-1,77 |
|
24.07.2025 |
JPM |
25 |
296,81 |
-2,19 |
|
24.07.2025 |
ORLY |
315 |
101,99 |
1 |
Wie ein Signal aufgebaut ist & wie ich es nutze für mich
Jedes Signal bezieht sich immer auf ein klar benanntes Marktinstrument. Das kann eine einzelne Aktie, ein Index, ein ETF oder – je nach Marktphase – auch ein anderes liquides Produkt sein. Ich wähle Instrumente ausschließlich nach Liquidität, Transparenz und Handelbarkeit aus. Das bedeutet: enge Spreads, saubere Preisbildung und eine Struktur, die professionelles Risikomanagement erlaubt. Du weißt jederzeit exakt, welcher Markt gemeint ist. Es gibt keine Mehrdeutigkeiten, keine Interpretationen und keine „versteckten“ Produkte.
Typischer Aufbau eines Signals:
- Markt / Instrument (z. B. Aktie, Index, ETF, Future)
- Richtung (Long oder Short)
- Einstiegsbereich oder konkreter Einstieg
- Stop-Loss (klar definiertes Risiko)
- Zielzonen oder Exit-Logik
- Einordnung der Idee (Setup, Marktphase, Kontext)
Jedes Signal ist eindeutig als Long (steigend) oder Short (fallend) definiert. Diese Entscheidung basiert nicht auf Bauchgefühl, sondern auf Marktstruktur, Trendphase, Volumenverhalten und Kontext.
Ein Long-Signal bedeutet nicht, dass der Markt „steigen muss“.
Ein Short-Signal bedeutet nicht, dass der Markt „fallen wird“.
Es ist immer eine Wahrscheinlichkeitsidee, keine Gewissheit. Die Richtung zeigt dir lediglich, welche Seite aktuell statistisch im Vorteil ist – nicht mehr und nicht weniger. Ein Signal enthält entweder einen klaren Einstiegspreis oder einen definierten Einstiegsbereich. Das ist entscheidend, weil Märkte nicht punktgenau reagieren, sondern in Zonen arbeiten.
Der Einstieg ist so formuliert, dass du:
- weißt, wo ein Trade Sinn ergibt
- verstehst, wann er nicht mehr gültig ist
- nicht gezwungen bist, hinterherzuspringen
Kein „Jetzt sofort!“, kein Zeitdruck, kein hektisches Reagieren.
Geduld ist Teil des Setups.
